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Corona aktuell

01.12.2021

Corona aktuell
– die wichtigsten Regelungen für Sie im Überblick

Seit nun einiger Zeit steigen die Zahlen wieder deutlich in die Höhe. Deutschland liegt in der globalen Statistik auf dem zweiten Platz der meisten Neuinfektionen. Eine Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist daher unvermeidbar, auch, wenn Schleswig-Holstein die bundesweit geringste 7-Tage-Inzidenz aufweist. Um eine akute Verschlimmerung der derzeitigen Situation zu vermeiden und unser aller Gesundheit zu schützen, hat die Landesregierung Schleswig-Holsteins Ende November eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, welche am 22. November in Kraft getreten ist und seither gilt. Welche Regelungen für Sie und Ihren nächsten Aufenthalt im schönsten Bundesland Deutschlands relevant sind, erfahren Sie im Folgenden.

Der Grundsatz: 2G

Seit Inkrafttreten der neuen Verordnung ist die bereits bekannte 2G-Regel maßgeblich – geimpft oder genesen. Diese ist insbesondere für den Freizeitbereich Grundsatz geworden. In den Innenbereichen von Freizeiteinrichtungen sowie Gaststätten gilt diese damit künftig. Ausgenommen hiervon sind Kinder bis zur Einschulung und minderjährige Schüler*innen, welche regelmäßig einen Corona-Test in der Schule durchführen. Auch Personen, welche sich aus medizinischen Gründen bislang nicht impfen lassen konnten, können, unter Vorlage eines ärztlichen Attests und mit negativem Test-Ergebnis, an Angeboten mit 2G-Regelung teilnehmen.

In der Gastronomie…

… gilt ebenfalls die 2G-Regelung. Jedoch sind auch hier unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen mit 3G-Regelung (getestet, genesen, geimpft) möglich. In der Außengastronomie bewirtete Gäste sind dazu verpflichtet, beim Betreten der Innengastronomie eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch in Bars oder Diskotheken ist die 2G-Regelung grundlegend.

Für öffentliche Veranstaltungen…

… wie beispielsweise Weihnachtsmärkten oder anderen Veranstaltungen mit Marktcharakter sowie Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden außerhalb geschlossener Räumlichkeiten muss mit dem Hygienekonzept immer auch eine Risikobewertung erfolgen. Falls ein erhöhtes Infektionsrisiko in entsprechenden Gebiet festgestellt werden sollte, kann die jeweils zuständige Behörde auch für öffentliche Veranstaltungen die 2G-Regelung anordnen. Insbesondere in öffentlichen Bereichen, in welchen der empfohlene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, so beispielsweise in Fußgängerzonen oder Haupteinkaufsbereichen, kann das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet werden.

Digitaler Nachweis

Sowohl der Impf- und Genesenen- als auch der Testnachweis kann mithilfe eines QR-Codes, also auf digitalem Wege, erfolgen. Zum Identitätsabgleich wird dennoch auch weiterhin ein gültiger Personalausweis benötigt. Damit dies problemlos verläuft, sind Einrichtungen mit Publikumsverkehr dazu verpflichtet worden, die Anmeldung für ihre Gäste mittels der Corona-Warn-App und somit auch mittels QR-Code bereitzustellen. Dies gilt auch für jegliche Veranstaltungen. Die Registrierung in der Corona-Warn-App bleibt weiterhin freiwillig. Eine Anmeldung in Einrichtungen oder auf Veranstaltungen darf also ebenso auf mit Impfpass oder schriftlichem Testnachweis erfolgen.

Quellen:

www.kreis-oh.de

www.schleswig-holstein.de

www.corona-in-zahlen.de